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Samstag, 23. Oktober 2021
 
 

kreisrunder Haarausfall

Alopecia areata (AA) ist krankhafter Haarausfall, der sich an durch konzentrierten Haarverlust an einer oder mehreren münzgroßen Stellen auf dem Kopf oder Körper äußert. Kreisrunder Haarausfall kann in jedem Lebensalter auftreten und betrifft ein Prozent der Bevölkerung, häufig Kinder. Die Ursachen für Alopecia areata sind bislang noch nicht vollkommen geklärt. Verschiedene Wissenschaftler sind der Meinung, dass kreisrunder Haarausfall eine Autoimmun-Erkrankung ist, durch die die im Blut enthaltenen weißen Blutkörperchen die Haarfollikel angreifen und sie von der Produktion neuer Haare abhalten. Die Haare werden vom Immunsystem als fremd erkannt und deshalb abgestoßen. Die Chancen auf Selbstheilung sind abhängig von der Fähigkeit des betroffenen Gewebes, sich selbst zu verteidigen. Vielfach wachsen die kahlen Stellen binnen einiges Jahres auch ohne eine Behandlung wieder zu. Es ist dennoch zu empfehlen, einen Hautarzt aufzusuchen.

Üblicherweise tritt kreisrunder Haarausfall recht plötzlich auf. In den meisten Fällen ist die Kopfhaut vom Haarausfall betroffen. Die Alopecia Areata kann jedoch genauso an Wimpern, Beinhaaren, oder Achseln auftreten. Solange betroffene Haare können leicht herausgezogen werden können ist die Alopecia Areata aktiv und weiterer Haarausfall ist zu erwarten.

Der Verlauf von kreisrundem Haarausfall ist nicht vorhersagbar und wiederholtes Auftreten ist nicht ungewöhnlich. Eine gute Nachricht für Betroffene ist, dass die Haarfollikel in der Regel auch nach Jahren ohne Haarwuchs nicht absterben. Jedoch nimmt die Wahrscheinlichkeit der Reaktivierung ab je länger der Haarwuchs ausbleibt. Kreisrunder Haarausfall wird heutzutage mit einer örtlichen Immuntherapie behandelt. Dabei löst eine Chemikalie (DCP) eine Allergie aus. Das Immunsystem wird dadurch abgelenkt und der Haarausfall ist vorerst gestoppt. Die verwendete Chemikalie ist nicht als Medikament zugelassen und daher meist nur über Hautkliniken erhältlich. Die Behandlung mit DCP ist recht zeitaufwändig, da der Patient wöchentlich beim Arzt erscheinen muss.

 

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